Lied des Monats Oktober: freiTöne 99

Wo die Sonne aufgeht

1. Du kommst mir so nah wie niemand sonst. Du bist immer da, wohin ich auch komm. Denk ich an ein Wort, hast du es längst gehört. Flieg ich dahin, wo die Sonne aufgeht, oder ans Ende des Meers, wo sie versinkt, überall dort wird meine Hand mich halten, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt.

2. Wohin kann ich gehen, wo du nicht schon bist? Gibt es einen Ort, wo du mich nicht siehst? Steige ich hinauf zum Himmel, da bist du auch. Flieg ich dahin, wo die Sonne aufgeht, oder ans Ende des Meers, wo sie versinkt, überall dort wird meine Hand mich halten, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt.

3. Du hast mich gewollt, so, wie ich bin. Schon vor der Geburt hast du mich gesehn. Deine Liebe reicht viel weiter, als ich versteh. Flieg ich dahin, wo die Sonne aufgeht, oder ans Ende des Meers, wo sie versinkt, überall gort wird meine Hand mich halten, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt.

Sieh dir mein Herz an, wenn ich Gefahr lauf, mich zu entfernen von dir. Sieh dir mein Herz an, zeig mir den Weg zurück zu dir.

Text: Miriam Buthmann 2015,  Melodie: Samuel Jersak 2015